Die optimale Messeeinladung: Wenn das Hirn verrückt spielt
Geschäftspartner kommunizieren heute anders als z.B. vor zehn Jahren: weil überall und fast immer telefonisch erreichbar, muss weniger geschrieben werden. Und wenn geschrieben wird, dann sehr oft per E-Mail. Das hat zur Folge, dass der Anteil der Werbebriefe in der Eingangspost größer geworden ist, obwohl sich deren absolute Zahl nicht erhöht hat.
Ihre Einladung per Postbrief ist für den Empfänger erst einmal ein solcher “Werbebrief”. Der muss die ersten zehn Sekunden beim Adressaten überleben. Da muss die Gestaltung stimmen und vor allen Dingen die Adresse. Dazu Professor Siegfried Vögele: “Sobald das Auge den eigenen Namen sieht, spielt das Gehirn verrückt. Das ist eine Art Branding im Kopf. Tests zeigen, dass Personen, die einen längeren Text nur so kurz gezeigt bekommen, dass sie diesen Text nicht lesen können, den eigenen Namen trotzdem erkennen.”
Um erfolgreich zu Ihren Präsentationen auf Ausstellungen und Messen einzuladen, müssen Sie Ihre Adressdateien pflegen. Bei Ihren Einladungen sollte deshalb auf den Umschlägen neben dem Adressfenster die Aufforderung “Falls unzustellbar, bitte zurück an Absender” nicht fehlen. Diese Rückläufe und z.B. Hinweise, dass die eingeladene Person nicht mehr im Unternehmen ist, sollten sofort eingepflegt werden. Das können kostengünstig 400 Euro-Aushilfskräfte übernehmen. Am besten solche mit Büroerfahrung, die dann auch telefonisch nachfragen können, wer statt des Ausgeschiedenen zukünftig der Ansprechpartner ist. Und dabei gleichzeitig die Zustimmung einholen, weitere Informationen auch per E-Mail zusenden zu dürfen. Dann können Sie zukünftig kostengünstig zweistufig einladen.







